
Unterstützend mit einbezogen wurde die lokale Presse. Heino Schütte,
Redakteur von der Rems - Zeitung, bezeugte großes Interesse, und griff
das zur damaligen Zeit "skandalträchtige Geschehen auf. Unsere
Maximalforderung war die Reaktivierung der Gmünder Leitstelle.
Alternativ wurde der Vorschlag eingebracht, auch Gmünder Personal auf
der nun von Aalen aus betriebenen LST einzusetzen. Dank Heino Schütte,
wurden nun auch Fernsehen, Rundfunk, Printmedien, Politik und
Bevölkerung aktiv. Es kam dann wie gewollt, ein Teilerfolg wurde
erstritten. Die Leitstelle Ostalb wurde mit einem zweiten Disponenten
aus Schwäbisch Gmünd besetzt. Doch dieses Geschehen ist Legende.Aus
heutiger Sicht lässt sich sagen, dieser Vorgang auf der Ostalb, war ein
Vorbote zu aktuellen Erfordernissen. Das ewig anhaltende geplänkel zum
Thema "integrieter Leitstellen" ist kleinkarriert und belastet die
Versicherten erheblich. Es ist den Bürgern schwer zu vermitteln, dass
diese künftig zu den ohnehin schon hohen Abgaben zusätzlich 30 €
"abstecken" sollen, und an anderer Stelle wird die "Kohle" locker -
flockig verteilt.Schwer zu verstehen ist in diesem
Zusammenhang auch die Tatsache, dass nach der Novilierung des
Rettungsdienstgesetzes Baden Württemberg, ein weiterer Bestand von über
30 LST für dieses Kleine Bundesland "gesichert" wurde.Nehmen wir
das heute technisch Machbare, dann kann man bei objektiver Betrachtung
feststellen, dass man ggf. mit wesentlich weniger Rettungsleitstellen
auskommen könnte, zudem noch verbunden mit dem Vorteil einer
effektiveren Disposition diverser Rettungsmittel.Für alle
Pessimisten, insbesondere den Verantwortlichen in den "Schaltzentralen
der Macht" - Los Angeles hat 17 Millionen Einwohner, eine Leitstelle für
Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei. Ob man es glauben mag oder auch
nicht, es funktioniert prächtig.Ein sehr gutes Beispiel. Sparen
da wo es Sinn macht, verbunden mit einer signifikanten
Systemverbesserung zum Vorteil der Allgemeinheit.