MedienmitteilungNottwil, 8. Januar 2008
Wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG am Dienstag bekannt gab, starben im Jahr 2007 in der Schweiz 36 Personen, davon 25 Männer, 4 Frauen und 7 Kinder. 17 Personen starben in Flüssen, 11 in Seen, 2 in Badeanstalten, 4 beim Tauchen und 2 in anderen Gewässern.
Am meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich im Kanton Bern (10) gefolgt von den Kantonen Waadt (5), Tessin (4), Zürich (3), Luzern, Neuenburg, Glarus, St. Gallen und Solothurn (je 2).
Je eine Person ertrank in den Kantonen Aargau, Fribourg, Graubünden und Schwyz. Aus den restlichen Kantonen sind der SLRG keine Ertrinkungsfälle gemeldet worden. Schwimmen-Können ist der beste Schutz vor dem Ertrinken. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG stellt fest, dass die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen abnimmt, insbesondere weil zunehmend Schulen aus Spargründen auf den Schwimmunterricht verzichten und Hallenbäder schliessen. Die SLRG lancierte aus diesem Grund im Juli 2007 eine Petition zuhanden der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und fordert den obligatorischen Schwimmunterricht an allen Schweizer Schulen zur Vorbeugung von Badeunfällen. Die Zahl der eingegangenen Unterschriften ist zur Zeit bei 35'000. Die Petition läuft bis Ende März 2008.
Prisca Wolfensberger
Informationen:
p.wolfensberger@slrg.ch
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist die grösste Organisation für Wassersicherheit der Schweiz. Die von der ZEWO anerkannte gemeinnützige, humanitäre Organisation bezweckt die Unfallverhütung sowie die Lebensrettung aus allen Notlagen, insbesondere aus stehenden und fliessenden Gewässern. Mit 27'500 Mitgliedern in allen Landesteilen arbeitet sie im Sinne des Rotkreuz-Gedankens und fördert dabei den Breitensport und die Jugendarbeit.
http://www.slrg.ch
http://www.das-wasser-und-ich.ch

