Viele Ärzte sagen nein Die Impfung gegen Schweinegrippe wird von vielen Ärzten nicht empfohlen, sondern sogar abgelehnt. Ein solches Vorgehen könnte durchaus berechtigt sein. Die schnelle Entwicklung diverser Medikamente versetzt uns Menschen immer wieder in Verwunderung- so auch im Fall der Mittel gegen die sogenannte Schweinegrippe. Die Entwicklung und Markteinführung von Celvapan und Pandemrix ging so schnell, dass mancher glaubt, die Hersteller wären gar gegen mögliche Fehler gefeit. Dem ist nicht so. Immer wieder kommt es vor, dass eine falsche Richtung eingeschlagen wird. So zum Beispiel ab 1957. Tausende Kinder kamen mit Missbildungen zur Welt. Die Zahl hätte leicht in die Zehntausende gehen können, hätten nicht ein paar Ärzte vor einem neuen Schlafmittel gewarnt.
Es begann mit dem Thalidomid, einem Schlafmittel, von einem Westdeutschen Unternehmen entwickelt, und ab 1957 in Deutschland erstmals auf den Markt gebracht. Das Mittel gegen Schlafstörungen wurde zunächst frei, später dann als rezeptpflichtiges Beruhigungs- und Einschlafmittel in Deutschland verkauft. Wegen seiner positiven Eigenschaften galt es als das beste Schlafmittel seiner Zeit, so dass es dann auch in andere Länder verkauft wurde. In England als Distaval, in Portugal als Softenon. In Kanada konnte es unter dem Namen Talimol hergestellt und vertrieben werden.
In dieser Zeit suchten deutsche Wissenschaftler nach einer Erklärung für das Ansteigen von Phokomelie. Kinder wurden mit schweren Missbildungen geboren. Fehlende Gliedmaße, Missbildungen der Augen, der Speiseröhre und des Darmtraktes wurden vermehrt diagnostiziert. Die Gesamtzahl der in West -Deutschland mit Missbildungen geboren Kinder lag bei ungefähr 8000.
Ein Hamburger Kinderarzt fand schließlich heraus, dass ungefähr 20 Prozent aller Mütter während der Schwangerschaft Contergan genommen hatten. Ähnliche Erfahrungen wurden auch von anderen Ärzten gemacht und dem Hersteller mitgeteilt. Diese Erkenntnisse, und der Verdacht, dass Contergan an den Missbildungen vieler Neugeborener schuld sein könnte, trugen dazu bei dass das Thaliomid vom Markt genommen wurde.
Ein paar Ärzte sagten nein, sonst wären vermutlich Zehntausende Kinder mit Missbildungen auf die Welt gekommen.
Wenn Nebenwirkungen und mögliche Komplikationen nun bei den neuen Schweinegrippe - Impfstoffen nicht hinreichend bekannt sind, ist es nicht verwunderlich, dass gewissenhafte Mediziner nur distanziert an die vorgesehene Massenimpfung herangehen.

