Nach
den Feststellungen der Bruchsaler Verkehrspolizei war die Besatzung
eines Rettungswagens auf der Grabener Straße (B 35) mit Sondersignalen
zu einem Notfall nach Helmsheim unterwegs gewesen. Da sich an der Rot
zeigenden Ampel vor der Durlacher Straße (B 3) ein Rückstau gebildet
hatte und hier kein Durchkommen war, wechselte der am Steuer sitzende
Rettungsassistent auf die Gegenspur. Als Augenblicke später die
Lichtzeichenanlage umschaltete, fuhr eine mit ihrem Pkw auf dem
Linksabbiegestreifen stehende 25 Jahre alte Lenkerin in die Kreuzung
ein. Die Frau gab später an, dass sie das Martinshorn gehört hatte und
dem Einsatzfahrzeug Platz machen wollte.
Durch das Manöver kam es
zum Zusammenstoß zwischen dem Rettungsfahrzeug und dem Pkw, wobei der
Renault der Frau nach rechts und der Einsatzwagen nach links in
Richtung der entgegenkommenden Fahrzeuge abgewiesen wurden.
Glücklicherweise
erkannte ein wartender 36 Jahre alter Motorrollerfahrer die Situation
derart schnell, dass er sich mit einem Sprung von seinem Zweirad gerade
noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Der Rettungswagen
überfuhr den Roller und prallte schließlich mit solcher Wucht gegen
einen dahinter stehenden Lkw, dass eine auf dem Beifahrersitz
mitfahrende Sanitäterin schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Die 38 Jahre alte Frau wurde nach ihrer Bergung durch die Frewillige
Feuerwehr Bruchsal von einem Notarzt erstversorgt und anschließend in
eine Klinik eingeliefert. Die aus Waldbronn stammende Pkw-Fahrerin
erlitt ebenso wie eine im Rettungswagen mitfahrende 24 Jahre alte
Praktikantin leichte Verletzungen. Gleichfalls leichte Blessuren erlitt
auch der 37 Jahre alte Lkw-Lenker.
Neben drei Rettungswagen und dem Notarzt sowie der mit vier Fahrzeugen und
16
Mann angerückten Freiwilligen Feuerwehr waren auch Bedienstete des
städtischen Bauamtes im Einsatz. Für sie galt es, ausgelaufene
Schmier- und Kraftstoffe zu beseitigen.
Während
der Protokollaufnahme und Aufräumungsarbeiten musste die Unfallstelle
bis 08.35 Uhr voll gesperrt und die Fahrzeuge von der Polizei über die
Landesstraße 618 umgeleitet werden. Gegen 08.55 Uhr konnten auch die
letzten Verkehrsbeschränkungen aufgehoben werden.
Quelle: Polizei und Feuerwehr Bruchsal
mehr und Fotos:http://www.ff-bruchsal.de
sowie: http://www.drk-karlsruhe.de

