Malsch/Karlsruhe (DRK). Die heutige (08.10.2009) Einsatzmeldung von cirka 1.200 Liter ausgelaufener Salpetersäure ging um 13.30 auf der Rettungsleitstelle Karlsruhe ein. In einer Malscher Spedition hat ein Gabelstaplerfahrer einen mit Salpetersäure befüllten Tank beschädigt. Die Flüssigkeit hat sich dann auf fast 200 Quadratmetern Hallenfläche verteilt. Zwei Personen wurden vor Ort durch den DRK-Rettungsdienst und Notarzt ambulant versorgt. Der DRK-Rettungsdienst ist mit zwei Rettungswagen, acht hauptamtlichen Rettungsassistenten, davon der Organisatorischer Leiter Rettungsdienst Andreas Groß-Lany, ein Leitender Notarzt, Dr. Friedemann Lindmayer und ein Rettungswagen aus dem Rettungsdienstbereich MIttelbaden noch bis mindestens 18.30 Uhr zur Absicherung vor Ort. Insgesamt ist das Deutsche Rote Kreuz mit 25 Helfern im Einsatz.
Salpetersäure und die Wirkung
Reine Salpetersäure ist farblos und hat einen scharf stechenden Geruch. Sie wird unter anderem zur Herstellung von Düngemitteln, Farbstoffen und Sprengstoffen verwendet. Die konzentrierte Säure wirkt auf Haut, Augen und Schleimhäute stark ätzend. Das Einatmen der Dämpfe kann zu Reizungen der Atemwege und Schleimhäute führen.
Ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte vor Ort:
Die Feuerwehr-Einsatzkräfte werden von neun ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsverein Malsch (Notfallhilfe, Soziale Dienste) mit Verpflegung versorgt. Gleichzeitig wird der Einsatz von sechs ehrenamtlichen Kräften der Bereitschaft Albsiedlung im speziellen Einsatzleitwagen koordiniert. Des Weiteren sind zwei ehrenamtliche Helfer der DRK-Bereitschaft Oberreut vor Ort.
Quelle: redaktion@drk-karlsruhe.de
DRK-Pressestelle
Juliane Freiesleben

