Hallo Kolleginnen und Kolleginnen Die angesprochene 3 - Jahresausbildung wird nicht wirklich viel verbessern. Das 1.Jahr (Theorie) wird nix Neues bringen. Im 2.und3. Jahr soll ja der Auszubildende seine Praxistunden auf dem RTW "fahren".
Das ist eigentlich Mist. Viel mehr müßte die Ausbildung dahin verändert werden, dass ein direkter Bezug zwischen Theorie und Praxis bestehen würde.
Blockunterricht wäre sehr sinvoll. Ein Block "Herz - Kreislauf - Lungenerkrankungen" und dann eine 1 Woche Krankenhauspraktikum und Einsatz auf dem RTW. Ein Block Narkose, Airwaymanagement und Medikamente. Dann 2 Wochen Krankenhauspraktikum in Anästhesie und weiter einen Block auf dem RTW. Und das würde dann mit anderen Bereichen so weiter gehen.
Das ist jetzt einfach mal ein Gedanke. Die staatliche Prüfung sollte am Schluss erfolgen. Das Verhältnis der Stunden RTW / Krankenhaus sollte erhöht werden. (60% RTW und 40% KH).
Ich gehe mal davon aus, dass eine solche Ausbildung an ihren Teilnehmern scheitern wird. Viele möchten eine solche Ausbildung gar nicht. Schnell fertig sein und Geld verdienen.
Ich finde diese Einstellung eigentlich kontraindiziert für den Beruf des Rettungsassistenten.
Und Diskussionen über Berufsbezeichungen finde ich schlichtweg lächerlich. Überzeugen kann man nur durch sein Wirken nicht durch eine Berufsbezeichung.
Die Bezeichung "Rettungsassistent" finde ich okay.
Gruß
I.Chmielewski
Dozent im Rettungsdienst / LRA
i.chmielewski@arcor.de
Mitglied im BVRD

